KitchenAid Küchenmaschine Tipps und Tricks für Anfänger

Du bist endlich stolzer Besitzer oder stolze Besitzerin einer KitchenAid Küchenmaschine, Gratulation! 

Die Maschine ist nicht nur ein tolles Gerät, das du dir schon bald nicht mehr aus deiner Küche wegdenken kannst, sondern sie sieht auch noch super aus und bildet einen Blickfang auf deiner Arbeitsplatte.

Damit reihst du dich in eine Tradition ein, die schon seit 100 Jahren existiert.

Um dir den Einstieg in die Nutzung deines neuen Juwels der Küche zu erleichtern, haben wir hier ein paar Tipps und Tricks für dich gesammelt. So wirst du schon bald zum alten Hasen bei der Nutzung der KitchenAid Küchenmaschine.

3 Hinweise: Vor der allerersten Nutzung

Vor der ersten Nutzung, auf die du bestimmt schon ungeduldig wartest, solltest du einige grundlegende Fragen klären und erledigen.

1. Welchen Standort wird die Küchenmaschine haben?

Bevor du deine neu erworbene KitchenAid Küchenmaschine überhaupt aus dem Karton nimmst, solltest du dir die Frage stellen, wo das gute Stück leben wird. KitchenAid baut alle Küchenmaschinen mit massivem Zinkgehäuse und anderen stabilen Materialien, weshalb diese bis zu 11 kg auf die Waage bringen können.

Auch die Größe ist nicht zu unterschätzen. Selbst eine KitchenAid Mini nimmt viel Platz auf der Arbeitsfläche ein. Aufgrund des Gewichts möchtest du die Maschine wahrscheinlich nicht oft bewegen, aber aufgrund der Größe solltest du dir gut überlegen, welchen Teil der Arbeitsfläche du opfern möchtest.

Profi-Tipp: natürlich wirst du die Maschine hin und wieder bewegen müssen, schließlich willst du bestimmt mal die Arbeitsfläche dahinter putzen können. Damit du dir dabei nicht schwertust, kannst du die Maschine auf ein Handtuch oder Geschirrtuch stellen, anstatt sie einfach so auf der Arbeitsfläche zu platzieren.

Jetzt brauchst du nur noch am Tuch zu ziehen und die Maschine wird mit Leichtigkeit gleiten.

2. Putzen und säubern

Vor der ersten Benutzung ist es empfehlenswert, die Küchenmaschine gründlich zu putzen. Die Edelstahlschüssel, Flachrührer und Knethaken dürfen in die Spülmaschine, der Schneebesen sollte von Hand gespült werden und die Maschine kann mit einem feuchten Tuch gewischt werden.

3. Aufbewahrung des Zubehörs

Die Rührwerkzeuge haben alle eine etwas seltsame Form und passen nirgendwo so richtig in eine Schublade hinein. Am besten kannst du diese in der Schüssel aufbewahren und die Schüssel in der Maschine lassen.

So sind alle Teile aufgeräumt und am selben Platz. Um Kratzer in der Schüssel zu vermeiden, kannst du ein Geschirrtuch in die Schüssel legen, bevor die Rührwerkzeuge hineinkommen.

9 Tipps und Tricks für den Alltag mit einer KitchenAid Küchenmaschine

Um deinen Alltag mit der neuen Küchenmaschine zu erleichtern, gibt es hier die beliebtesten und einfachsten Tricks.

1. Kabel aufwickeln

Wenn du deine Küchenmaschine nach der Nutzung aussteckst, ist es besser, das Kabel aufzuwickeln, um ein Chaos auf der Arbeitsplatte zu verhindern. Du kannst das Kabel auch durch das Aufwickeln kürzen, falls die Steckdose direkt hinter der Maschine ist und du nicht die volle Kabellänge nutzt.

2. Schüssel bedecken

Bei der Lagerung ist es hilfreich, die Schüssel und die darin verstauten Werkzeuge zu bedecken. Dann kann kein Schmutz, Fett und Staub hineingeraten. Dies ist auch sinnvoll, wenn du eine Spritzabdeckung hast, da diese den Fülltrichter besitzt und selbst auch schmutzig werden kann.

Zum Abdecken eignen sich Hand- oder Geschirrtücher, oder zum Beispiel auch Duschhauben mit lustigen Motiven oder in einer zur Küchenmaschine passenden Farbe.

3. Nach langem Stillstand

Natürlich plant bestimmt jeder, die KitchenAid Küchenmaschine regelmäßig zu benutzen. Dafür hat man schließlich das viele Geld ausgegeben.

Dennoch kommt es hin und wieder zu einer längeren Phase der Nichtbenutzung, zum Beispiel durch Urlaub. In dieser Zeit kann das Schmierfett aus dem Motor nach unten laufen und sich an einer Stelle sammeln.

Wenn du die Maschine nach längerer Zeit zum ersten Mal benutzt, solltest du deshalb erst die langsame Stufe benutzen und dann nach und nach zu höheren Stufen schalten. Damit gibst du dem Motor die Gelegenheit, das Schmierfett wieder gut zu verteilen.

4. Höhe des Rührwerkzeugs testen

Wie wir bereits in unserem Artikel KitchenAid Küchenmaschine richtig einstellen beschrieben haben, solltest du den Test mit einem 5 Cent-Stück durchführen, um zu sehen, ob die Höhe des Rührwerkzeugs richtig eingestellt ist. Führe diesen Test hin und wieder durch, um zu kontrollieren, ob die Höhe noch immer stimmt.

5. Nutze andere Zubehörteile und Aufsätze

Mach deine KitchenAid Küchenmaschine zum wahren Allrounder. Die Maschine wird, je nach Modell, mit einer oder zwei Schüsseln geliefert. Das bedeutet allerdings nicht, dass es dabei bleiben muss. Wenn du deine Maschine oft verwendest, ist es lohnenswert, über die Anschaffung von weiteren Schüsseln nachzudenken.

Ein weiteres tolles Rührwerkzeug ist der Flexirührer, der eine Gummilippe besitzt, die die Schüsselwände komplett sauber hält.

Auch die Aufsätze sind eine Überlegung wert. Jede Küchenmaschine von KitchenAid besitzt eine Nabe am vorderen Ende des Motorkopfes, an welche Aufsätze angeschlossen werden können. Der riesige Vorteil von KitchenAid besteht darin, dass diese Nabe nie verändert wurde und wahrscheinlich nie verändert wird.

Du kannst also beispielsweise den Fleischwolf der KitchenAid Küchenmaschine deiner Großmutter auf dein neues Modell aufsetzen und ihn verwenden. Du kannst auch erst in 20 Jahren einen Aufsatz kaufen und er wird höchstwahrscheinlich immer noch mit deiner Maschine kompatibel sein.

6. Im ersten Monat heißt es nutzen, nutzen, nutzen

Die KitchenAid Küchenmaschine besitzt eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie, weshalb es empfehlenswert ist, die Maschine in dieser Zeit ausgiebig zu nutzen. In dieser Zeit kann man feststellen, on es irgendwelche Mängel gibt und irgendwelche Eigenschaften, die einem nicht gefallen.

Wenn irgendetwas nicht passen sollte, nimmt KitchenAid die Maschine anstandslos wieder zurück und erstattet dir den Kaufpreis.

7. Die perfekte Schlagsahne

Wenn du feststellst, dass deine Schlagsahne irgendwie nicht so richtig steif und gleichmäßig wird, dann versuche es mit einem kleinen Trick.

Benutze deine Edelstahlschüssel und stelle diese zusammen mit dem Schneebesen vor der Nutzung für eine Weile in den Kühlschrank. Nimm sie erst wieder heraus, wenn sie ganz kalt geworden sind.

Stecke beide in die Maschine, gieß sofort die flüssige Sahne in die Schüssel und schalte die Maschine ein. Jetzt wird die Sahne viel besser!

8. Sauereien verhindern

Fast jeder wird es schonmal erlebt haben: man schaltet die Küchenmaschine ein und wird prompt in eine Wolke aus Mehlstaub eingehüllt. Um die folgende Putzaktion (und Asthmaanfall) zu verhindern, ist es wichtig, immer die Maschine nur auf Stufe 1 einzuschalten und dann ein paar Umdrehungen abzuwarten.

Diese Stufe ist speziell dafür geeignet, um Staubwolken und Spritzen zu vermeiden. Wenn das Mehl erst mal grob untergearbeitet ist, kann man zu den höheren Stufen übergehen.

Es ist außerdem empfehlenswert, nur einzelne Zutaten auf einmal in die laufende Maschine hineinzugeben. Dazwischen sollte man stets ein paar Umdrehungen abwarten, bis die letzte Zutat im Teig verschwindet. Dadurch kann die Maschine nicht abrupt Teile des Teigs aus der Schüssel werfen.

9. Knethaken fetten

Wenn der Teig am Knethaken nach oben kriecht, ist das oft ein Zeichen dafür, dass der Teig fertig geknetet ist. Manchmal passiert das allerdings schon vorher und ist lästig, weil der Teig dadurch nur noch bedingt bearbeitet wird.

Du kannst dieses Problem schnell beheben, indem du den Knethaken mit etwas Öl oder Butter leicht einfettest, dann haftet nichts mehr daran.

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